Happy family with newborn baby

Was erwartet mich

Das Baby ist da: Heimkommen nach der Geburt

Lesedauer: 2 Min.

Oh, wie schön! Endlich kannst du dein neues Familienmitglied in deinem Zuhause willkommen heißen. Die ersten Tage und Wochen in den eigenen vier Wänden sind voll aufregender neuer Erfahrungen, können mitunter aber auch ganz schön anstrengend sein. Wer mit dem ersten Baby aus dem Krankenhaus nach Hause kommt, fragt sich vielleicht: „Woran müssen wir jetzt denken?“

Eins nach dem anderen.

Komme zuerst deinen dringenden Bedürfnissen und denjenigen deines Babys nach der Geburt nach und lege dann eine Pause zum Entspannen ein. Mach es dir kuschelig! Zuallererst solltest du deinem Bedürfnis nach Erholung, gutem Essen und Behaglichkeit nachkommen und dich dem Stillen und der Umsorgung deines Neugeborenen widmen.

Nach der Geburt braucht ihr erst einmal Ruhe

Seine Zeit optimal zu nutzen, ist jedoch nicht immer einfach. Über Handy, E-Mails und soziale Netzwerke kannst du bequem und zeitsparend erste Infos zur Geburt und Fotos vom Baby mit deinem Umfeld teilen. Dabei kannst du auch gleich darauf hinweisen, wann Besuche und Anrufe willkommen sind. Es ist völlig in Ordnung, wenn du erst einmal Ruhe brauchst, schlafen willst und die ersten Lebenstage deines Babys ganz für dich genießen möchtest.

Die meisten Babys sind in den ersten zwei bis drei Tagen nach der Geburt recht schläfrig. Im Laufe der ersten Tage zuhause kannst du dann damit rechnen, dass dein Baby wacher und aktiver wird und auch seine Stimme mehr zum Einsatz bringt. Es wird dir zu verstehen geben, wenn es Hunger hat – und dabei keinem festgelegten Plan folgen.

Dein Baby zeigt dir, wenn es hungrig ist

Stille, sobald dein Baby Hunger zeigt, zum Beispiel durch Mundbewegungen, Suchen der Brust oder Nuckeln. Das nennt man auch Stillen nach Bedarf.

Beobachte, ob dein Baby genug Milch bekommt – dies ist der Fall, wenn es pro 24 Stunden mindestens 6 nasse oder 2 volle Windeln hat und es 8 bis 12 Mal gestillt wird. Deine Nachsorgehebamme wird ebenfalls auf ein gutes Gedeihen deines Kindes achten und gegebenenfalls einige Tage nach der Heimkehr aus der Klinik das Gewicht deines Babys überprüfen.

Nimm Unterstützung an

Bitte deinen Partner, deine Familie und enge Freunde um Hilfe im Haushalt beim Kochen, Putzen, bei Erledigungen und gegebenenfalls bei der Betreuung deiner größeren Kinder. Während du dich langsam in den Alltag mit deinem Baby einlebst, ist es wichtig, andere Aufgaben zunächst zurückzustellen und Hilfe anzunehmen.

Triff dich mit deiner Nachsorge-Hebamme oder einer Stillberatung

In der Regel kommt die Nachsorgehebamme am dritten oder vierten Tag zu euch, nachdem ihr zu Hause angekommen seid. Diese Betreuung nennt sich auch die sogenannte Wochenbett-Betreuung und ist vor allem die Betreuung von Mutter und Kind. Sie achtet stark auf die Gesundheit von dir und deinem Baby. Bei Fragen rund ums Stillen und bei Stillschwierigkeiten ist sie ebenfalls deine Ansprechpartnerin.

U-Untersuchung

Denk auch daran, dass du einen Termin für die nächste U-Untersuchung vereinbarst. Alle U-Untersuchungen im Überblick, haben wir dir im Text “Alles über die U-Untersuchungen – auf einen Blick” zusammengefasst.

Einfach nur genießen

In den ersten Tagen zu Hause wirst du sicher an die vielen Informationen und Ratschläge denken, die du gelesen oder gehört hast und dann allmählich diejenigen übernehmen, die hilfreich sind für deine neue Elternrolle und deine Familie. Eines jedoch steht fest: Jeder Tag wird anders aussehen. Genieße die Zeit mit deinem Baby und freue dich darüber, wie du in deine Rolle als Mutter hineinwächst.

Weitere Informationen zum Milcheinschuss und Stillen in den ersten Tagen findest du auch in unserem neuen E-Book! Schau doch mal rein!

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Hebamme Alexandra Buder
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