Was erwartet mich

Heimkommen nach der Geburt: Auf das musst du achten!

Lesedauer: 3 Min.

Endlich kannst du dein neues Familienmitglied in deinem Zuhause willkommen heißen! Die ersten Tage und Wochen nach der Geburt sind voll aufregender neuer Erfahrungen, können mitunter aber auch ganz schön anstrengend sein. Wer mit dem ersten Baby aus dem Krankenhaus nach Hause kommt, fragt sich vielleicht: „Woran müssen wir jetzt denken?“

Unsere Tipps für deine Zeit nach der Entbindung

Der Alltag nach der Schwangerschaft hält viele Aufgaben für dich und deinen Partner bereit.  Geh alles ruhig an und gib dir und deiner Familie Zeit, sich an die neuen Umstände zu gewöhnen. Vom Stillen über Kinderarzttermine bis hin zur Organisation deines Lebens nach der Geburt – wir geben dir ein paar wichtige Ratschläge mit.

Die ersten Tage nach der Geburt: ankommen und einleben

Eins nach dem anderen.

Ab der Geburt dreht sich logischerweise alles um den Familienzuwachs. Die ersten Tage zu Hause wirst du die meiste Zeit mit Stillen und der Umsorgung deines Babys verbringen. Fürs Kochen oder den Haushalt wirst du wenig Zeit und Kraft haben. Bitte deinen Partner, deine Familie und deine Freunde, dich bei der täglichen Arbeit zu unterstützen oder für dich zu kochen. Selbstgekochtes ist in den ersten Tagen nach der Geburt ein besseres Geschenk als Strampler und Schnuller für dein Baby.

Kochst du oder dein Partner doch,lohnt es sich,direkt genug für die nächsten Tage mitzukochen. Eine einfache Suppe oder Pastasoße lassen sich prima einfrieren (übrigens auch schon VOR der Geburt!9 . Aber denk immer daran: eins nach dem anderen und immer mit der Ruhe.

Nach der Geburt braucht ihr erst einmal Ruhe

Seine Zeit optimal zu nutzen, ist jedoch nicht immer einfach. Über Handy, E-Mails und soziale Netzwerke kannst du bequem und zeitsparend erste Infos zur Geburt und Fotos vom Baby mit deinem Umfeld teilen. Dabei kannst du auch gleich darauf hinweisen, wann Besuche und Anrufe willkommen sind. Es ist völlig in Ordnung, wenn du erst einmal Ruhe brauchst, schlafen willst und die ersten Lebenstage deines Babys ganz für dich genießen möchtest. Bezieh deinen Partner in eure innige Beziehung ein, damit aus den neuen Anforderungen keine Beziehungskrise nach der Geburt wird.

Die meisten Babys sind in den ersten zwei bis drei Tagen nach der Geburt recht schläfrig. Im Laufe der ersten Tage zu Hause kannst du dann damit rechnen, dass dein Baby wacher und aktiver wird und auch seine Stimme mehr zum Einsatz bringt. Es wird dir zu verstehen geben, wenn es Hunger hat – und dabei keinem festgelegten Plan folgen.

Rechte und Pflichten, nachdem du geboren hast

Triff dich mit deiner Nachsorge-Hebamme oder einer Stillberatung

In der Regel kommt die Nachsorgehebamme am dritten oder vierten Tag nach der Geburt zu euch, nachdem ihr zu Hause angekommen seid. Diese Betreuung nennt sich auch die sogenannte Wochenbett-Betreuung und ist vor allem die Betreuung von Mutter und Kind. Sie achtet stark auf die Gesundheit von dir und deinem Baby. Deine Nachsorgehebamme beantwortet dir alle Fragen, egal ob es um den Wochenfluss geht oder ums Stillen. Bei Stillproblemen ist sie ebenfalls deine Ansprechpartnerin.

U-Untersuchung

Denk auch daran, dass du einen Termin für die nächste U-Untersuchung vereinbarst. Einen Überblick über alle U-Untersuchungen, die die Entwicklung deines Babys bis zum 6. Lebensjahr dokumentieren, geben wir dir in unserem Ratgeber Alles über die U-Untersuchungen – auf einen Blick.

Nimm Unterstützung anBitte deinen Partner, deine Familie und enge Freunde um Hilfe im Haushalt, beim Kochen, Putzen, bei Erledigungen und gegebenenfalls bei der Betreuung deiner größeren Kinder. Während du dich langsam in den Alltag mit deinem Baby einlebst, ist es wichtig, andere Aufgaben zunächst zurückzustellen und Hilfe anzunehmen.

Wohlfühlen & Stillen zu Hause: Darauf musst du nach der Entbindung achten

Stille, sobald dein Baby Hunger zeigt

Die Stillbeziehung zwischen dir und deinem Baby festigt sich in den Tagen nach der Geburt. Du stillst es einfach, sobald es hungrig ist. Das merkst du an seinen Mundbewegungen, daran, dass es die Brust sucht oder nuckelt. Der Hunger deines Kindes hält sich nach der Entbindung noch nicht an feste Zeiten, sodass das Baby jederzeit die Brust verlangen kann: Das nennt man auch Stillen nach Bedarf.

Beobachte, ob dein Baby genug Milch bekommt – dies ist der Fall, wenn es pro 24 Stunden mindestens 6 nasse oder 2 volle Windeln hat und es 8 bis 12 Mal gestillt wird. Deine Nachsorgehebamme wird ebenfalls auf ein gutes Gedeihen deines Kindes achten und gegebenenfalls einige Tage nach der Heimkehr aus der Klinik das Gewicht deines Babys überprüfen.

Einfach nur genießen In den ersten Tagen zu Hause wirst du sicher an die vielen Informationen und Ratschläge denken, die du gelesen oder gehört hast und dann allmählich diejenigen übernehmen, die hilfreich sind für deine neue Elternrolle und deine Familie. Eines jedoch steht fest: Jeder Tag wird anders aussehen. Genieße die Zeit mit deinem Baby und freue dich darüber, wie du in deine Rolle als Mutter hineinwächst.


Weitere Informationen zum Milcheinschuss und Stillen in den ersten Tagen findest du auch in unserem neuen E-Book! Schau doch mal rein!

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