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Wehen fördern: Wann kommen endlich die Wehen?

Lesedauer: 2 Min.

Du wartest auf die Wehen. Dein Bauch ist kugelrund und du wirst immer unbeweglicher und ungeduldiger: Wann geht es endlich los? Viele glauben, dass schwere Arbeiten, Hausputz oder Treppensteigen Wehen auslösen. Stimmt aber nicht, denn bei körperlichem Stress sagt dein Körper zu Recht: Wehen gibt es nur, wenn du erholt bist. Hier ein paar Tipps, mit denen sich behutsam Bewegung in die Sache bringen lässt.

Wann die Geburtswehen einsetzen & was du dafür tun kannst

Der Geburtstermin ist da, doch dein Baby macht keine Anstalten, sein neunmonatiges Zuhause zu verlassen? Natürliche Tipps und Tricks helfen dir, die Wehen zu beeinflussen und zu fördern. Die Geburtseinleitung kann allerdings auch durch medizinische Mittel wie eine Eipollösung erfolgen. Spürst du schon Übungswehen und Senkwehen? Wir verraten dir zum einen wie ungeduldige Mütter die Wehen einleiten können, aber auch, wie du erkennst, dass es dann wirklich losgeht.

Unsere Tipps, um die Wehen anzuregen

  • Sex ist immer gut – denn im Sperma ist das Hormon Prostaglandin enthalten, das deinen Muttermund weich und geburtsbereit macht. Aber wirklich nur dann, wenn der Geburtstermin bevorsteht.
  • Nicht länger abwarten, sondern Tee trinken. Viele Hebammen schwören auf einen Tee aus Zimt, Nelken und Ingwer oder raten zu Himbeerblättertee.
  • Dir die Kugeln geben. Einige Hebammen empfehlen homöopathische Globuli, um die Geburt sanft in Gang zu bringen. Wichtig: Nie ohne Rücksprache mit in Homöopathie gut ausgebildetem Fachpersonal einnehmen.
  • Mit Nadeln arbeiten. Mit gezielten Akupunkturmaßnahmen kann die Reifung des Muttermunds gefördert werden – eine Studie der Universitätsfrauenklinik Mannheim zeigt eine signifikante Verkürzung der Geburtszeit bei Frauen, die ab der 36. Schwangerschaftswoche regelmäßig Akupunkturbehandlungen erhielten.
  • Blockaden wegmassieren. Bei einer sanften Bauchmassage mit einem speziellen Uterus-Öl wird die Durchblutung angeregt. Dabei entspannen sich Körper und Seele so, dass du (theoretisch) bereit wirst, dein Baby „loszulassen“.

Wenn es dir und deinem Kind gut geht, spricht nichts dagegen, einfach abzuwarten. Der große Moment ist bald da! Genieße die letzten Tage deiner Schwangerschaft und nimm bewusst Abschied von ihr. Ein alter Hebammenspruch besagt: „Kind kommt, wenn Kind fertig“.

Wann beginnen Senkwehen und wie erkenne ich Wehen?

Während der Schwangerschaft hat dein Körper bereits viele unglaubliche Veränderungen durchgemacht. Du lernst ihn mit der Zeit immer besser zu verstehen und reagierst sensibel auf diesen Veränderungen. Viele Mütter befürchten jedoch, Übungswehen mit den richtigen Geburtswehen zu verwechseln. Welche Unterschiede es gibt, wie man Wehen erkennt und in welcher Reihenfolge sie im Geburtsablauf auftreten, haben wir dir ebenfalls zusammengestellt:

  • Übungswehen
    Deine Gebärmutter „trainiert“ bereits ab der 25. SSW für ihre große Aufgabe: Übungswehen sind leichte Kontraktionen, die von den meisten Schwangeren überhaupt nicht bemerkt werden. Sie äußern sich durch einen harten Bauch, der sich nach kurzer Zeit wieder entspannt.
  • Senkwehen
    Durch sogenannte Vorwehen oder Senkwehen „schaukelt“ deine Gebärmutter das Baby in die passende Geburtsposition. Das Köpfchen rutscht tiefer ins Becken, sodass sich dein Bauch leicht absenken kann. Der Unterschied zwischen Senkwehen und richtigen Wehen besteht in der Unregelmäßigkeit der Senkwehen und, dass diese wieder aufhören können, sobald du ein warmes Bad nimmst oder dich anderweitig entspannst.
  • Geburtswehen
    Die „echten“ Wehen treten normalerweise ab der 38. SSW auf. Die Geburtswehen starten als stechender oder ziehender Schmerz am Schambein oder im Rücken und kommen mit der Zeit immer regelmäßiger und in kürzeren Abständen. Die meisten Frauen wissen aber instinktiv, dass es losgeht, wenn es losgeht. Wie sich Wehenschmerzen anfühlen, erfährst du in unserem Ratgeber.

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