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Frag die Hebamme: Was ist eine Zervixinsuffizienz?

Lesedauer: 1 Min.

Der Arzt guckt ernst und du verstehst nur Bahnhof? Hier erfährst du, was eine Zervixinsuffizienz für dich und dein Baby bedeutet.

Die Zervixinsuffizienz

Eine Zervixinsuffizienz ist eine Muttermundschwäche, bei der der Gebärmutterhals weicher und kürzer ist als üblich. Mögliche Ursachen sind zum Beispiel vorhergegangene Operationen, Infektionen, Mehrlingsschwangerschaften oder zu viel Fruchtwasser. Damit sich in einem solchen Fall der Muttermund in der Schwangerschaft nicht vorzeitig öffnet und es womöglich zu einer Frühgeburt oder einer späten Fehlgeburt kommt, kann der Arzt mit einem Kunststoffband den Gebärmutterhals verschließen (Cerclage). Der Eingriff wird für gewöhnlich Ende des ersten Trimesters oder Anfang des zweiten Trimesters durchgeführt – entweder unter Vollnarkose oder per Spinalanästhesie in einer Klinik. Kurz vor der Entbindung wird diese sogenannte Cerclage in der Klinik wieder entfernt.

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