Kugelrund wohlfühlen

Schwanger im Sommer

Lesedauer: 3 Min.

Wir feiern den Sommer! Aber die Hitze kann gerade mit Babybauch auch ganz schön anstrengend sein. Mit diesen Tipps kommen du und dein Bauchbewohner gesund durch die „heiße Phase“!

Acht Tipps wie du die Schwangerschaft im Sommer meisterst

Darf ich schwanger in die Sonne? Ist Sport mit Babybauch auch im Sommer ratsam? Oder sollten Schwangere in den heißen Monaten lieber kürzertreten? Um das Thema Schwangerschaft im Sommer ranken sich viele Mythen. Unsere acht Ratschläge helfen dir, die Sonne auf den Babybauch scheinen zu lassen, ohne gesundheitliche Risiken einzugehen.

Schwanger im Hochsommer: So isst & trinkst du richtig

1) Trinken, trinken, trinken!

Bei großer Hitze besteht die Gefahr der Dehydrierung und das ist für dich und dein Baby ungesund. Beim Ungeborenen kann das einen Anstieg der Herzfrequenz bedeuten und Stress auslösen. Wenn du als werdende Mama zu wenig trinkst, sind die ersten Anzeichen Schwindel, Kopfschmerzen und Kreislaufprobleme. Idealerweise trinkst du deshalb mindestens 2 Liter täglich, am besten verdünnte Säfte oder Wasser pur.

2) Lieber leicht genießen

Die Verdauung bei sommerlicher Hitze ist für den Körper an sich schon eine Belastungsprobe. Wenn man schwanger ist und die Verdauung durch bestimmte Hormone, wie z.B. Progesteron, ohnehin schon langsamer ist, wird es für den Körper noch anstrengender. Iss daher lieber kleinere Portionen leicht verdaulicher Speisen über den Tag verteilt als ein großes Schlemmer-Menü. Joghurt, Müsli und Obst sind immer eine gute Wahl. Oder wie wäre es zum Beispiel mit einem kleinen Nudel- oder Kartoffelsalat (natürlich ohne Mayonnaise-Soße!) und Rohkost zum Mittagessen? Das verträgt sich auch bestens mit der Grillsaison! Und vielleicht entdeckst du ganz neue Schwangerschaftsgelüste, wenn du leichte Ernährung ausprobierst.

3) Gesund grillen

Apropos Grillsaison im Sommer: Du solltest unbedingt darauf achten, dass Fleisch und Fisch stets gut durchgegart sind. Auf selbstgemachte Mayonnaise mit rohen Eiern und Salate mit entsprechender Soße solltest du verzichten, um dich nicht der Gefahr einer Salmonellenvergiftung auszusetzen. Denn die kann für dein ungeborenes Kind gefährlich werden. Du solltest dich als Schwangere ohnehin an einige Ernährungsvorschriften halten, egal ob Sommer oder Winter.

Sonnenschutz in der Schwangerschaft

4) Sonne meiden …

Sonnenschutz ist natürlich nicht nur in der Schwangerschaft wichtig, aber jetzt kann die Sommersonne besonders unschöne Nebeneffekte haben: In der Schwangerschaft wird das Melanozyten-stimulierende Hormon (MSH) ausgeschüttet, das zu einer vermehrten Pigmentierung der Haut führt. Um Pigmentflecken vorzubeugen, solltest du dich regelmäßig eincremen und einen Sonnenhut tragen. Am besten ist es ohnehin, wenn du dich so viel wie möglich im Schatten aufhältst. Aber sowohl im Schatten als auch in der Sonne solltest du eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor verwenden (Faktor 30-50+).

5) … und Sonne genießen!

Keine Angst, du musst die Sonne nicht komplett meiden, der Aufenthalt in der Sonne ist für Schwangere auch von Vorteil.  Der Körper produziert durch die Sonnenstrahlen auf der Haut Vitamin D, das maßgeblich die Stimmung hebt und so das Wohlbefinden von dir und deinem Baby fördert. Für das Baby ist die Versorgung mit Vitamin D auch deshalb wichtig, weil es die Knochen stärkt. Außerdem erhöht der Vitalstoff die Abwehrkräfte und unterstützt das Muskel- und Nervensystem.

Bewegung, Sport und Wohlfühlen für Schwangere während des Sommers

6) Sportlich bleiben, aber in Maßen

Bewegung im Freien macht glücklich und ist gesund. Bei der Sommerhitze weiten sich allerdings die Blutgefäße und der Puls schnellt in die Höhe. Um auch schwanger in den Sommermonaten in Bewegung zu bleiben, eignen sich z. B. Rad fahren oder Schwimmen. Da ist die Abkühlung gleich inklusive! Wähle am besten Sportarten, die deine Beweglichkeit fördern, ohne dass du gleich aus der Puste kommst: Yoga, Gymnastik oder moderates Walken eignen sich ebenfalls.

7) Gönn dir Pausen

Vor allem in den Sommermonaten kämpfen Schwangere mit Wassereinlagerungen, die meistens in den Beinen auftreten. Gönne dir deshalb am besten regelmäßige Pausen und lege einfach mal die Füße hoch. Die Beine kurz kalt abzuduschen kann die Schwellung auch reduzieren. Wenn das nicht helfen sollte, dann lass dich am besten von deiner Hebamme oder deinem Apotheker beraten: Stützstrümpfe mögen dir zwar im ersten Moment nicht so einladend erscheinen, aber deine Beine werden es dir danken!

8) Welcome Wohlfühl-Klamotten!

Mach es dir bequem! Am besten sind Kleidungsstücke aus Baumwolle, weil sie atmungsaktiv sind und du so weniger schwitzt. Achte auch darauf, dass du nichts „Einschnürendes“ trägst. Das könnte vor allem im Brust- und Bauchbereich bei Hitze sehr unangenehm werden. Flache Schuhe entlasten deine Rückenmuskulatur und sind außerdem viel bequemer. Aber achte auf die Schuhgröße: Bei Hitze können deine Füße leichter anschwellen.


Dein Baby ist bereits auf der Welt? Herzlichen Glückwunsch! Was du in der heißen Sommerzeit beim Stillen beachten solltest, erfährst du hier. Und mit welchen Tricks trotzen du und dein Bauchbewohner der Sommerhitze? Schreib uns unter kundenservice@medela.de oder bei Facebook!

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