Babys erstes Jahr

Bitte nicht weinen, Baby! 8 Tipps zur Beruhigung

Lesedauer: 2 Min.

Jedes Baby hat Phasen, in denen es weint, quengelt und kaum zu beruhigen ist. Irgendwie scheint nichts zu helfen. Hier kommen neun Tipps zur Beruhigung, die du ausprobieren könntest.

Es wiederholt sich oft stundenlang, oft sogar zur gleichen Tages- oder Nachtzeit: Dein Baby quengelt, ist offenbar unglücklich, will vielleicht kurz trinken, hört aber wieder auf und weint weiter, will wieder an die Brust  und schreit erneut. Die Suche nach den Ursachen für dieses Verhalten ist oft frustrierend. Sicher ist: Solange dein Baby achtmal oder häufiger in 24 Stunden trinkt, es sechs nasse und eine oder mehrere volle Windeln hat und an Gewicht zunimmt, liegt es jedenfalls nicht an der Versorgung mit Muttermilch. Vielmehr ist dein Kleines vielleicht einfach müde, überreizt, hat Blähungen oder fühlt sich insgesamt unwohl. Wichtig ist, dass du jetzt selbst die Ruhe bewahrst und deinem Baby zeigst, dass es nicht allein ist. Hier kommen acht Tipps, mit denen du dein Baby vielleicht beruhigen kannst.

  1. Tragen, wiegen, singen:  Wiege dein Kind in einem Stuhl, einer Wiege oder einfach in deinen Armen hin und her. Rhythmische Bewegung hat oft eine sehr beruhigende Wirkung.
  2. An die frische Luft gehen. Trage dein Baby im Tragetuch eng an deinem Körper und geht eine Runde spazieren. Die frische Luft ums Näschen tut euch beiden gut.
  3. Bäuchlein massieren. Hat dein Baby Blähungen, kann das schmerzvoll sein. Massiere den Babybauchsanft im Uhrzeigersinn und leg dabei Babys Beinchen hoch, leicht angezogen in Richtung Bauch. Das nimmt oft den Druck und hilft, die gestaute Luft auszustoßen.
  4. Baden: Das warme Wasser wirkt entspannend für dein Baby.
  5. Haut an Haut kuscheln: Babys lieben es, deinem Herzschlag zu lauschen und deine Körperwärme zu spüren. Am besten legst du  oder dein Partner das Baby nackt auf euren freien Oberkörper.
  6. Zahnschmerzen lindern. Womöglich zahnt dein Baby? Anzeichen dafür sind verstärktes Sabbern oder Speichel, der aus dem Mund läuft. Dann kannst du sanft die Kauleiste / das Zahnfleisch deines Babys massieren oder ihm einen gekühlten Beißring oder ein kaltes, nasses Stofftuch zum drauf rumkauen geben.
  7. Ruhe reinbringen. Reduziere Ablenkungen im Raum: Schließe die Vorhänge, dimme das Licht, lege Entspannungsmusik auf. Sprich leise, sanfte Worte oder flüstere nur.
  8. Weiter nach Bedarf stillen. Unruhe bedeutet nicht unbedingt Hunger, vertraue auf dich und deine Stillfähigkeit. Füttere dein Kind nicht mit künstlicher Säuglingsnahrung. Das kann weitere Probleme hervorrufen und deine Milchbildung beeinträchtigen.
  9. Austauschen.  Triff dich mit anderen Müttern, z. B. in Stillcafés oder Babygruppen, und sprich mit ihnen, wie sie mit solchen Quengel- und Schreiphasen umgehen. Allein das Wissen, nicht allein zu sein, schenkt dir neue Kraft und deine Ruhe überträgt sich auch aufs Baby.

 

Kennst du solche Quengelphasen auch? Was hilft deinem Baby dann? Schreib uns doch unter kundenservice@medela.de oder auf Facebook!

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