Babys erstes Jahr

Babys erstes Bad: 10 Tipps für eine entspannte Premiere

Lesedauer: 2 Min.

Das erste Baden ist für die meisten Eltern ein aufregendes Erlebnis! Aber kein Grund zur Nervosität: Hier kommen unsere 10 Hebammentipps

Die meisten Babys lieben es, sich im warmen Wasser zu bewegen. Kein Wunder, schließlich durften sie neun Monate lang sicher und geborgen in deiner Fruchtblase schweben. Mit dem ersten Bad außerhalb des Mutterleibs dürft ihr euch dennoch ruhig Zeit lassen: Früher wurden die Neugeborenen oft direkt nach der Geburt gebadet – heute weiß man, dass die Käseschmiere (Vernix caseosa) sehr gesund und pflegend für die zarte Babyhaut ist. Abwaschen oder gar abrubbeln sollte deshalb Tabu sein. Wenn ihr euch nach den ersten Tagen zu Hause etwas eingelebt habt, und der Nabelstummel deines Babys abgefallen ist, ist in der Regel der richtige Zeitpunkt für Babys erstes Bad. Deine Hebamme wird dir sicherlich Bescheid geben – und bitte sie ruhig auch um Hilfe beim Baden. Denn gerade was die richtige Haltung deines Babys im Wasser angeht, ist es gut, es einmal persönlich gezeigt zu bekommen. Wenn das nicht möglich ist, schafft ihr es mit ein bisschen Vorbereitung aber auch alleine ganz wunderbar!

1) Bereitet das Badezimmer vor.

Heizt vor allem in der kalten Jahreszeit das Badezimmer gut vor, hängt das Babyhandtuch schon mal zum Aufwärmen über die Heizung und richtet euch auch sonst alles griffbereit her, was ihr braucht.

2) Das Badewasser sollte max. 37°C haben.

Ob Babybadewanne oder -eimer bleibt euch überlassen. Ganz kleine Babys können auch im Waschbecken gebadet werden.

3) Babys benötigen keinen Badezusatz.

Zur Pflege kannst du ganz einfach ein paar Tropfen Olivenöl oder Muttermilch ins Wasser geben.

4) Sicher halten

Wichtig ist, dass du den Kopf und Nacken deines Babys immer gut abstützt. Eine sichere Haltung ist zum Beispiel, wenn du mit der einen Hand unter die gegenüberliegende Schulter deines Babys greifst, so dass sein Kopf und Nacken bequem auf deinem Handgelenk und Unterarm liegen.

5) Langsam ans Wasser gewöhnen

Am besten tauchst du die Beinchen deines Babys zuerst ins Wasser. Dann folgt der Bauch und schließlich der Rest des Körpers.

6) Haare immer zuletzt waschen

Erst Babys Körper sanft abwaschen und zuletzt den Kopf, da dein Kleines über den Kopf die meiste Wärme verliert.

7) Gründlich abtrocknen

Vor allem in den Hautfalten am Hals, unter den Achseln, in den Kniekehlen, zwischen den Fingern und den Zehen. Das ist wichtig, denn feuchte Stellen, besonders in den Hautfalten können schnell wund werden.

8) Haare & Nabel ganz sanft trocknen

Vorsicht: Die Fontanellen sind noch nicht zusammengewachsen! Keinesfalls solltest du die Haare deines Babys föhnen (zu laut und zu heiß!). Den Nabel kannst du vorsichtig mit einem sauberen Wattepad oder Ohrenstäbchen trocken tupfen

9) Babys benötigen keine Bodylotion.

Das darin enthaltene Parfum trocknet die Haut aus. Du kannst Babys Haut wenn nötig aber mit Olivenöl pflegen.

10) Danach am besten ins schöne warme Bett kuscheln!

Ein Bad direkt vor dem Einschlafen ist ohnehin das schönste – und ein beruhigender Abschluss für dein Baby.

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