Stillprobleme

Brustdrüsenschwellung: Stillstart-Stolperstein #4

Lesedauer: 4 Min.

„Milcheinschuss“ heißt im Volksmund das Phänomen ein paar Tage nach der Geburt, wenn deine Milchproduktion so richtig in Gang kommt. Vielleicht ist deine Brust plötzlich prall und dick – das ist nicht immer angenehm und kann zu Stillproblemen führen. Diese Tipps helfen beim Stillen während einer akuten Brustdrüsenschwellung.

Wenn die pralle Brust beim Stillen stört

Zu Beginn eurer Stillzeit oder wenn ihr bereits ein eingespieltes Team seid: Geschwollene, gespannte Brüste können jederzeit auftreten. Häufig klagen Mütter in den ersten Wochen über eine pralle Brust: Hier handelt es sich meist um eine Brustdrüsenschwellung, die das Stillen erschwert. Was es damit auf sich hat und wie du die Schwellung deiner Brust lindern kannst, erfährst du bei uns.

H3: Woher kommt eine Brustdrüsenschwellung?

Mit dem Milcheinschuss (https://medela-family.de/stillzeit/stillstart/milcheinschuss/) verändert sich nicht nur die Zusammensetzung deiner Muttermilch, die sich langsam vom Kolostrum zur Übergangsmilch und schließlich zur reifen Muttermilch entwickelt (https://medela-family.de/stillzeit/muttermilch/muttermilch-entwicklung/), sondern auch deren Menge. Weil dieses feine Austarieren deines Körpers aber ein paar Tage dauern kann, kann es vorkommen, dass du vorübergehend mehr Milch produzierst, als dein Baby gerade braucht und trinken kann. Außerdem wird deine Brust jetzt stärker durchblutet und es kann zu Lymphstauungen kommen. Deine Brüste fühlen sich während der Brustdrüsenschwellung vermutlich sehr prall und eventuell auch unangenehm an und auch dein Baby hat womöglich Probleme: beim Anlegen und beim Trinken.

Diese Tipps helfen gegen Brustdrüsenschwellung beim Stillen

1) Vor dem Stillen: Wärmen

Ein warmer Waschlappen vor dem Anlegen bringt den Milchfluss in Gang. Dann kannst du die ersten Tropfen Milch vorsichtig abpumpen oder mit der Hand ausstreichen, damit dein Baby die Brustwarze leichter erfassen kann. Achte unbedingt auf korrektes Anlegen! Bei Fragen, lass dir von deiner Hebamme (Link Hebamme finden) oder Stillberaterin (Link Stillberaterin finden) helfen. Gerade zu Beginn eurer Stillzeit ist es wichtig, dass du dir immer Unterstützung holst, wenn nötig.

2) Nach dem Stillen: Kühlen

Mit Hilfe eines Waschlappens, Quarkwickel oder Weißkrautblättern aus dem Kühlschrank kannst du nach dem Stillen deine Brust kühlen. Spare dabei aber die Brustwarzen und die Vorhöfe aus. Durch die Kälte verengen sich die Blutgefäße und Milchgänge, was schmerzlindernd wirkt.

3) Grundsätzlich: Brust pflegen und schonen

Damit deine Brust nicht zusätzlich strapaziert wird, solltest du sie besonders gut pflegen und darauf achten, dass deine Brustwarzen nicht leiden. Zum Beispiel mit diesen kleinen Helfern:

  • Contact Brusthütchen können dir helfen, dein Baby richtig anzulegen, und schützen gleichzeitig deine empfindlichen Brustwarzen
  • PureLan Brustwarzencreme schützt und pflegt deine Brustwarze während der gesamten Stillzeit. Sie besteht aus 100 % ultra-reinem Lanolin und muss vor dem Stillen auch nicht entfernt werden.
  • Safe & Dry™ Ultra thin Einweg-Stilleinlagen haben eine weiche, hypoallergene Innenseite, sind besonders dünn (nicht mal 2 mm!) und durch den mehrlagigen Polymer-Kern wird auslaufende Muttermilch sicher eingeschlossen. So bleibt deine empfindliche Haut trocken. Gleichzeitig sind die Stilleinlagen durch ihre innovative ovale Form besonders auslaufsicher, der seitliche Auslaufschutz schenkt zusätzliche Sicherheit. Hygienisch einzeln verpackt, kannst du sie auch unterwegs jederzeit problemlos wechseln. Übrigens: Falls du wegen des Milcheinschusses oder zu einem anderen Zeitpunkt mal etwas mehr Milch verlierst, gibt es auch eine besonders saugfähige und seidenweiche Variante.
Unsere Einweg-Stilleinlagen ultrathin im ultimativen Test!

Ganz wichtig: Du solltest immer nach Bedarf stillen, das heißt so oft und so lange, wie dein Baby es möchte und braucht.

Zu viel Milch: Das hilft gegen chronische Brustdrüsenschwellung

Auch im Laufe deiner weiteren Stillzeit passt sich deine Muttermilch immer wieder den Bedürfnissen deines Babys an – und die Nachfrage bestimmt das Angebot. Dennoch gibt es Mütter, die grundsätzlich (zu) viel Milch produzieren. Wenn du dazu gehörst, kannst du folgendes ausprobieren:

1) Milchangebot regulieren.

Salbei – oder Pfefferminztee trinken ist eine Möglichkeit, wie du den Milchüberschuss etwas dämpfen kannst. Um deinen Körper beim Einpendeln zu unterstützen, kann es auch helfen, beim Stillen einige Mal nur eine Brust anzubieten. Am besten lehnst du dich dabei so weit wie möglich zurück, damit dein Baby sich nicht an einem plötzlichen „Milchschwall“ verschluckt. Die zweite Brust kannst du danach vorsichtig etwas ausstreichen oder abpumpen. Aber bitte nur, bis der Druck etwas nachlässt, denn du willst deinem Körper ja keine zusätzliche Nachfrage signalisieren! Danach kühle deine Brust am besten mit kalten Umschlägen (ca. 5 – 20 Minuten). Ganz wichtig: Frag im Zweifel immer deine Hebamme oder Stillberaterin um Rat!

2) Milchauffangschalen verwenden. 

Milchauffangschalen sind ideal, wenn während des Stillens an einer Brust die andere einfach „mitläuft“, aber auch zwischendurch, wenn Stilleinlagen nicht ausreichen, um die auslaufende Milch aufzunehmen. Du kannst sie ganz diskret einfach unter deiner Kleidung tragen.

Mehr Informationen zu auslaufender Muttermilch findest du in unserem Infoflyer: Einwegstilleinlagen Flyer

Dein Still-Stolperstein ist ein anderer? Dann lies doch einfach mal hier weiter:

Baby richtig anlegen: Stillstart-Stolperstein #1

Zu flache Brustwarzen: Stillstart-Stolperstein #2

Schmerzen beim Stillen: Stillstart-Stolperstein #3

Deine Brust läuft aus: Stillstart-Stolperstein #5


Hilfreiche Produkte von Medela

Contact Brusthütchen

Contact Brusthütchen

  • Ermöglichen das Stillen auch bei schwierigem oder schmerzhaftem Anlegen oder wenn du Flach- oder Hohlwarzen hast
  • Schützen empfindliche, trockene oder rissige Brustwarzen beim Stillen
  • Aus durchsichtigem, extradünnem und weichem Silikon, das angenehm auf der Haut liegt
  • Sicher und geschmacksneutral für dein Baby
  • Die Form sorgt für maximalen Hautkontakt zwischen dir und deinem Baby
  • BPA-frei

PureLan Brustwarzencreme

  • Sicher für Mutter und Baby. Muss vor dem Stillen nicht entfernt werden
  • 100 % reinstes und natürliches Lanolin (Wollwachs medizinischer Qualität)
  • Hilft deiner Haut, ihren natürlichen Fett- und Feuchtigkeitsgehalt wiederherzustellen
  • Stärkt die natürliche Schutzbarriere deiner Haut
  • Ideal auch für trockene Lippen oder Nase sowie trockene Babyhaut
  • Ohne Parabene, Zusatzstoffe, Konservierungsmittel oder Duftstoffe
  • Hypoallergen
Safe & Dry Einweg-Stilleinlagen Ultra thin

Ultra thin Einweg-Stilleinlagen

  • Innovative ovale Form, optimiert, um sich diskret deiner Brustform anzupassen
  • Saugfähiger Polymer-Kern, der die Feuchtigkeit einschließt
  • Fünf saugfähige Lagen – bei weniger als 2 mm Dicke insgesamt
  • Weiche, hypoallergene Innenseite für ein angenehmes und trockenes Gefühl
  • Flexibler Auslaufschutz, der ein seitliches Auslaufen der Muttermilch verhindert

Milchauffangschalen

  • Passen sich deiner Brustform flexibel an
  • Verhindern nasse Flecken, selbst bei starkem Milchfluss
  • Das weiche Silikon liegt angenehm auf der empfindlichen Haut der Brust
  • Praktische Öffnung für einfache Entleerung
  • BPA-frei

Lies auch

Wir sind gerne für dich da

Hast du Fragen zu deiner Schwangerschaft, zum Stillen, Abpumpen oder zu unseren Produkten?

Stillberatung

Jacqueline Stich & Silke Neumaier 
Stillberatung

beratung@medela.de
+4989319759333
baby-in-karton

Kundenservice
Produktberatung

eltern@medela.de
+49 800 99 91 08 8